Den Preis der eigenen Immobilie einschätzen
Angebotspreis ist nicht Marktpreis
Die Preise in Inseraten sind geforderte Preise, keine erzielten. Der Abstand zwischen beiden schwankt mit der Marktlage und mit der Dauer, die ein Objekt online steht. Sich an den Nachbarinseraten zu orientieren heißt deshalb oft, deren Überbewertung zu übernehmen.
Von öffentlichen Referenzen ausgehen
Das Observatoire de l'Habitat veröffentlicht durchschnittliche Quadratmeterpreise je Gemeinde, ermittelt aus tatsächlich beurkundeten Verkäufen. Auf dieser Grundlage berechnet immoKlar den Marktpreis-Vergleich auf den Inseraten. Diese Mittelwerte geben die Größenordnung einer Gemeinde wieder; über Ihre Immobilie im Einzelnen sagen sie nichts.
Was eine Immobilie vom Mittelwert abhebt
Bei gleicher Fläche fallen Zustand, Energieklasse, Stockwerk und Aufzug, Stellplatz, Ausrichtung und Ruhe stark ins Gewicht. Auch eine Gemeinde ist nicht einheitlich: Zwei benachbarte Viertel können deutlich auseinanderliegen. Gehen Sie vom Gemeindewert aus und begründen Sie jede Abweichung.
Was ein zu hoher Preis kostet
Eine überteuerte Immobilie verkauft sich selten teurer: Sie bleibt online. Nach einigen Wochen lesen marktkundige Käufer sie als Ladenhüter und warten auf die Senkung — was Ihre Position in der Verhandlung schwächt. Ein marktgerechter Preis von Anfang an bündelt das Interesse in der Phase, in der das Inserat am sichtbarsten ist.